23 | 08 | 2019

Bücher

Hier finden Sie eine alphabetische Übersicht über alle in diesem Bereich enthaltenen Artikel.

Onans Kinder - Kritiken
Onans Kinder Von Jeanne Dericks-Tan und Gerold Martin

ABADI VERLAG, ISBN: 3-00-006497-4

(hier können Eure Kritiken stehen, bitte als rtf-Datei an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

 

Rezension von Helma Katrin Alter

Der Untertitel "Merk-Würdiges zu Sexualität und Fortpflanzung aus Geschichte und Medizin" hält von der ersten Zeile bis zum letzten Wort alles was er verspricht, es ist würdig sich das Gelesene und Gesehene zu merken. Gleich im Vorwort macht die Autorin klar, dass es um Geschlecht geht und dabei vor allem auch um die kulturelle Bedeutung von Geschlecht, neben der biologischen Sicht. Nur einer Autorin, die nicht aus unserem Kulturraum stammt, seit Jahrzehnten aber hier lebt und arbeitet, konnte auffallen welche paradoxe Bedeutung und Überbewertung von Geschlecht sich in Deutschland in manchen Bereichen manifestiert hat. An vielen Stellen, selbst bei scheinbar ausschließlich medizinischen Darlegungen und Erklärungen, hält sie uns einen Spiegel vor der es ermöglicht die eigene Einstellung zu Geschlecht zu überdenken.

Die Kombination aus medizinischem Fachwissen und Beispielen aus dem biblischen und historischen Bereichen machen das Buch auch für Menschen lesenswert, die bei den rein fachlichen Teilen möglicherweise Schwierigkeiten haben werden. Es sollte aber keinen Mediziner geben, der dieses Buch nicht gelesen hat. Vor allem sollten sie sich gerade den historischen Teil verinnerlichen. Es täte auch manchem Seelsorger gut das Buch gelesen zu haben.

Die Autoren enthalten sich Wertungen. Sie geben Erklärungen, versuchen den Stand der medizinischen Wissenschaft verständlich darzustellen und geben Beispiele aus der Geschichte, die sie versuchen nach heutigem Wissensstand zu interpretieren. Dies ist ihnen sehr gut gelungen.

Die Tatsache, dass die eine oder andere Erkenntnis, auf die sie sich stützen, z.B. im Bereich der Aussagen zu "Transsexualität" und "Transvestismus", auf Dokumentationen beziehen, deren Aussagen heute schon durchaus kontrovers diskutiert werden, tut dem Gesamtwerk keinen Abbruch. Gerade Eltern und Partnern von Transgendern - Transfrauen, Transmännern und Intersexuellen - kann dieses Buch empfohlen werden.

Köln, 04. Februar 2001 
gez. Helma Katrin Alter

Onans Kinder - Inhalt
Onans Kinder Von Jeanne Dericks-Tan und Gerold Martin

ABADI VERLAG, ISBN: 3-00-006497-4

 

Katitel I: Worum es geht

Biblische Geschichten
Überlieferungen aus Kunst und Geschichte

Kapitel II: Normale Fortpflannzung

Schwangerschaft
Natürliche Empfängnis
Biblisches Beispiel: Rut und Boas
Ovulationszyklus
Befruchtung
Stillen und Fruchtbarkeit
Hanna nach Entwöhnung von Samuel
Gomer, die Kultdirne
Stillen von Erwachsenen in Kunst und Geschichte

Kapitel III: Unfruchtbarkeit der Frau

Unfruchtbarkeit bei hormonellen Störungen
Künstliche Befruchtung
Unfruchtbarkeit bei organischen Fehlbildungen
Fehlbildung im Genitalbereich
Königin Elisabeth - die jundfräuliche Königin
Genetische Ursachen für die Unfruchtbarkeit
Sara - die neunzigjährige Mutter
Elisabet - Verwandte Jesu
Hanna - Schwangerschaft bei Magersucht
Rahel und die Liebesäpfel

Kapitel IV: Fortpflanzung und Sexualität des Mannes

Unfruchtbarkeit des Mannes
Impotenz im Alter
Schwangerschaftsverhütung des Mannes
Zwei-Komponenten-Immunokontrazeptivum
Sexualität und Fortpflanzung in der Bibel

Kapitel V: Partnerprobleme

Lot und seine Töchter
Isaak und Rebekka
Vergleich zu Daphnis und Chloe
Lea, vorübergehend Kinderlos
Tamar und die Söhne Judas
Manoach und seine unfruchtbare Frau
Michal, Davids erste Frau

Kapitel VI: Der Nachwuchs

Manipulation des Geschlecht des Kindes
Entwicklung des Kindes
Fehlgeburten in der Bibel
Mehrlingsgeburten
Mehrlinge in der Bibel
Esau und Jakob
Jakob und die Mendelschen Gesetze
Jakob und seine Kinder
Esaus Behaarung
Petrus Gonsalvus, der Haarmensch
Perez und Serach

Kapitel VII: Geschlecht

Wann ist man Mann und frau Frau?
Unerkanntes wahres Geschlecht in der Gegenwart
Abweichungen der Geschlechtsentwicklung
Hermaphroditismus (Intersexualität) - das dritte Geschlecht
Scheinzwitter
Weibliches Scheinzwittertum
Tumos produziert Sexualhormone
Männliches Scheinzwittertum
Echte Zwitter

Kapitel VIII: Intersexualität und Fortpflanzungsfähigkeit

Außen weiblich, innen männlich: Jeannne d'Arc
Veränderung der Geschlechtsmerkmale
Natürliche Geschlechtsveränderung
Intersexualität in Kunst und Geschichte
Aktuelle Fälle von Fruchtbarkeit bei Intersexualität
Schwangerschaft beim Scheinzwitter
M. Butterfly - homosexuelles Paar zeugt Kinder
Schwangerschaft bei echtem Zwitter
Swyer Syndrom

Kapitel IX: Asexuelle Fortpflanzung

Embryo-Spaltung
DNS-Transfer oder Kerntransfer
Erste Versuche mit menschlichen Eizellen
Aussichten und Bedenken
Der geklonte Mensch?
Soziale Rolle des Mannes bei der Fortpflanzung
Nachtrag

Anhang

Tabellen
Glossar
Literaturverzeichnis
Register

Gleiche Chancen für alle - Kritiken

Kritiken werden unzensiert wiedergegeben. Eventuell notwendige Kürzungen werden dem Einsender vorher zur Freigabe vorgelegt. Die Reihe wird in zeitlicher Abfolge fortgeschrieben (z.Z.5 Beiträge, Stand 11.2000)

 

(1) MDK Berlin e. V. * Kelchstraße 23 * 12169 Berlin

04. Januar 2000

Sehr geehrte Frau Alter,

herzlichen Dank für Ihr Sachbuch. Ich gratuliere Ihnen zu dieser Fleißarbeit. Selbstverständlich kann man einige Punkte kontrovers diskutieren - es liegt am Gegenstand der Betrachtung und wird von Ihnen sicher auch so erwartet. Wenn das Buch aber Defizite im Kenntnisstand sowohl bei Betroffenen als auch bei den mit der Problematik befassten Mitarbeitern der unterschiedlichen Institutionen ausgleichen kann, ist ein wesentliches Ziel erreicht.

Sollten Sie wieder nach Berlin kommen, stehe ich Ihnen gerne für ein Gespräch zur Verfügung. Bitte haben Sie aber Verständnis, dass aus organisatorischen Gründen im MDK mittelfristige Terminabsprachen erforderlich sind.

Für das begonnene Jahr wünsche ich uns eine konstruktive Zusammenarbeit.

Mit freundlichen Grüßen

gez. Dipl. Med. H.-W. Pfeifer 
Facharzt für Chirurgie, Sozialmedizin

 

(2) Robert Hohrein, für Redaktion connection)

30. Juni 2000

Transidenten sind nicht krank!

Man kann nicht über den eigenen Schatten springen, es sei denn, man tut es. Helma Katrin Alters "Gleiche Chancen für alle" ist eine Rückenstärkung für Transidenten. Leider hat sie sich für eine sehr wissenschaftliche Betrachtungsweise des Themas entschlossen. Fast zwanghaft hält sie sich an die in der Transgenderdiskussion aufgestellten Begriffsnormen, die vorwiegend aus dem Bereich der Sozialwissenschaften stammen. Das gibt dem Buch eine spröde Sachlichkeit. Eine Autorin, die so viel durchlebt hat, dürfte ruhig mehr persönliche Sprachfarbe zeigen.

"Gleiche Chancen für alle" ist ein Leitfaden für Transsexuelle in der Identitätsfindung, ein Fortbildungsbuch für Ärzte, Psychologen, Helfer und Angehörige und für all diejenigen, die auf der Suche nach sich selbst in Konflikt geraten mit den Normen der Gesellschaft. Wer könnte stärker an den Schranken des Gesellschaftsbildes rütteln als ein transsexueller Mensch? Wunderbar, wie Helma Katrin Alter vorführt, dass das Grundgesetz, das die Gleichheit aller Menschen garantieren will, sich selbst widerspricht. Um es überspitzt zu sagen, Transidenten sind nach dem Grundgesetz keine Menschen, denn das Grundgesetz gesteht nur Männern und Frauen (gleiche) Rechte zu. Die Autorin muss verdammt viel an ihrer Persönlichkeit gearbeitet haben, um diese harte Wahrheit liebevoll und trotzdem konsequent aufzuzeigen. Ihr Lösungsansatz: Menschlichkeit.

Dennoch bleibt sie unerbittlich: "Niemand hat das Recht, anderen Menschen vorzuschreiben, wie sie sich fühlen dürfen. So lange Transidenten von der Gesellschaft die Chance zur freien Entfaltung der Persönlichkeit vorenthalten wird, wird diese auch für die Folgen (im Original: "Folgekosten") aufkommen müssen."

 

(3) Marc, NRW

09. Juli 2000

Das Buch "Gleiche Chancen für alle" ist ein Sachbuch für alle Interessierten, aber auch Ärzte, Psychologen, Transidenten und deren Angehörige. Ein Buch für jedermann, der sich über das Thema 'Transidentisch" informieren möchte.

Ich als Betroffener kann nur sagen, dass das Buch sehr informierend ist und das Thema Transidentität in all seiner Spannbreite erläutert. Es wird also nicht nur das Phänomen Transidentität erläutert, sondern vielmehr auch auf Probleme, die sich nun mal oft daraus ergeben, hingewiesen.

Probleme, wie z.B. die rechtzeitige Erkennung von Transidentität, werden hier angesprochen, so dass Folgeschäden einer nicht rechtzeitig erkannten Transidentität schon in der Kindheit, verhindert werden können.

Darüber hinaus wird auch auf den richtige Umgang mit diesem Syndrom hingewiesen; so dass den Lesern vor Augen gehalten wird, dass Transidentität, ein Phänomen ist, das eher selten, aber doch vorkommt.

Trotz nicht genügender, wissenschaftlicher Erklärung wie das Syndrom einer Transidentität entsteht, wird in diesem Buch eindeutig darauf hingewiesen, dass es sich hier nicht um eine Form von Perversität handelt und Transidentität nicht wegtherapierbar ist. Sondern viel mehr handelt es sich um eine Sache, die von ärztlicher und gesetzlicher Sicht als ein Syndrom mit krankheitswert, anerkannt wird. Diesen Punkt halte ich für sehr wichtig, denn so sollte es doch möglich sein Vorurteile dem gegenüber abzubauen und diesen Menschen mit Verständnis, statt Intoleranz zu begegnen.

In dem Buch werden viele ethische und moralische Punkte erwähnt, die nur allzu oft und gerne übersehen werden. Transidentität, ist somit nicht nur eine Sache, die ärztlich und gesetzlich abgeklärt sein sollte, vielmehr wird in dem Buch klar, dass Betroffene auch gesellschaftlich integiert werden müssen und somit auf das Verständnis aller angewiesen sind.

Weiterhin wurde aus dem Buch klar, dass durch den Krankheitswert des Syndroms, eine gesetzliche Absicherung zwar erwirkt wurde, aber wie bei allen Gesetzen der Mensch dahinter gerne übersehen wird. Eine Tatsache, mit der sich Betroffene zusätzlich zu all den Problemen einer Transidentität rumplagen müssen. Um das ganze Gesetzeschaos und die Voraussetzungen für Namens- und Personenstandsänderungen zu verstehen, hat die Autorin dieses Thema aufgegriffen und angesprochen, so dass man sich davon ein ganz gutes Bild machen kann.

Ich finde das Buch von daher empfehlenswert, da es sich viel mit den Thema Ethik, Moral, Erkennung und der gesetzlichen Lage Betroffener auseinandersetzt und somit eine Richtlinie für Transidentität vorgibt, die keine Falschinformationen, so weit mir das ersichtlich war, wie andere Bücher verbreitet. Da die Autorin selber betroffen ist, lag der Schwerpunkt in Aufklärung und nicht in Fragestellung. Dieses Buch dient daher zur Erkennung und Akzeptanz von Transidentität, zur Aufklärung vieler Fragen in gesetzlicher Form und viel mehr regt es durch ethischen und moralischen Themen zum Nachdenken an...

 

(4) Dr. Michel Heinrich aus D-78126 Königsfeld/Schwarzwald

23. August 2000

ein wertvolles Sachbuch /Diskussionsgrundlage für TS-Gespräche

Es ist der Autorin zu danken, dass sie zu verschiedenen Aspekten der Hilfen für transidentische Menschen sachliche Hinweise und ihre differenzierte Meinung mitteilt. Sie sind auch für Fachleute wertvoll zum Weiterdenken. Auch wenn ich noch nicht alle Kapitel im Einzelnen studiert habe, kann ich doch bereits feststellen, dass ich (aufgrund vielfältiger eigener Erfahrungen) mit der Grundhaltung (auch der psychotherapeutischen) der Autorin übereinstimme.

 

(5) Dr. Dr. Bernhard Wegener M.A., Berlin

09. November 2000

Die Autorin setzt sich in großer Breite mit Zeitströmungen und (Vor?)Urteilen auseinander. Es handelt sich um eine Apologie der Freiheit und Selbstbestimmung von Transidentiten, ein Begriff, der einen Abstand von dem sexualisierten Fachjargon markiert. Sie verteidigt, daß Transidenten gesunde Menschen sind. Es ergibt sich daraus die Aufgabe, diesen Menschen verständisvoll zu begegnen, aber vor allem deren Rechte zu achten. Auf sozialer und rechtlicher Ebene zeigt die Autorin zahlreiche Ungereimtheiten und Widersprüche auf. Sie gibt Betroffenen Wegweisungen, wie sie sich besser im Gestrüpp der Verfahrensweisen orentieren können. Es werden alle wichtigen Themen aufgenommen, unter denen Transidenten auf ihrem Wege der Selbstfindung und in Kontakten mit Krankenkassen, Gerichten, Ärzten, Psychologen leiden.

Einige inhaltliche Schwierigkeiten ergeben sich in der Zusammenschau mit der Intersexualität. Letztere müßte genauer spezifiziert werden, weil darunter alle möglichen körperlichsexuellen Abweichungen fallen können. Jene verlangen aber sehr unterschiedliche Verfahrensweisen. Seit dem Psychotherapeutengesetz können Psychologen als approbierte Psychotherapeuten auch Diagnosen stellen. Fachgutachten ohne Diagnostik sind methodisch schwer vorstellbar.

Wenn vom Rezensenten auch einige wissenschaftliche Aspekte anders beurteilt werden, kann dem Tenor der Arbeit nur zugestimmt werden. Daß die Gesetzestexte mitgeliefert werden, ist ebenfalls zu loben, auch die kritische Bewertung der Hormonbehandlung, der Verfahrensweisen im Prozesse der körperlichen Anpassung.

Es ist eine engagierte, kritische Lektüre, die zu einem vertieften Veständnis für die Prolemlagen von Transidenten führt und jene ermutigt und praktisch unterstützt.

Dr. Dr. Bernhard Wegener M.A., 
Dipl. Psych., Psychotherapeut 
Krankenhaus Am Urban 
Dieffenbachstr. 1 
10967 Berlin 
(030) 697?26020/80

Transsexualität - Behandlung und Begutachtung - Inhalt
von Clement/Senf (erschienen 1996)

 

1. Diagnose der Transsexualität
Ulrich Clement, Wolfgang Senf

2. Die klinische Koordination der Behandlung und Begutachtung
Götz Kockot

3. Psychotherapie

3.1 Psychotherapie mit Transsexuellen: Ziele und Vorgehen
Ulrich Clement, Wolfgang Senf

3.2 Therapeut-Patient-Beziehung
Friedemann Pfäfflin

4. Voraussetzungen der körperlichen Behandlung

4.1 Indikation und Überweisung zur hormonellen und
chirurgischen Behandlung, Kostenübernahmeanträge
Friedemann Pfäfflin

4.2 Psychotherapie und Begutachtung aus der Sicht
der körperlichen Behandlung
Wolf Eicher

5. Hormonbehandlung bei Transsexuellen
Wolf Eicher

6. Transformationsoperationen
Wolf Eicher

7. Kostenübernahme: Die Aufgaben des Medizinischen Dienstes
der Krankenversicherung am Beispiel des MDK Nordrhein
Dieter Banaski

8. Gutachten nach dem Transsexuellengesetz

8.1 Zur Begutachtung Transsexueller aus der Sicht der Betroffenen
Maria Sabine Augstein

8.2 Erstellung der Gutachten
Friedemann Pfäfflin

8.3 Gutachten nach dem Transsexuellengesetz: Die Perspektive der Richter
Peter Kanstein

Anhang A: Das Transsexuellengesetz

Anhang B: Die Standards of Care der Harry-Benjamin-Gesellschaft

Gleiche Chancen für alle - Inhalt
Transidentität in Deutschland 1998/1999

von Helma Katrin Alter



0. In eigener Sache

0.1. Wer bin ich?
0.2 Warum ein Sachbuch und keine Biographie?
0.3. Was es zu sagen gibt
0.3.1 An die Experten und Expertinnen
0.3.2 An die Transidenten
0.3.3 An alle anderen Leser
0.4. Aufbau und Inhalt

1. Erziehung, Moral und Gesellschaft

1.0. Vorbemerkungen
1.1. Gesellschaftlicher Hintergrund
1.1.1 Bilder und Realität
1.1.2 Menschenbilder
1.1.3 Wissenschaft und Macht
1.2. Moralischer Hintergrund
1.2.1 Moral und kulturelle Entwicklung
1.2.2 Moral und Gesetz
1.3. Erziehung und Mensch
1.3.1 Erziehungsfähigkeit
1.3.2 Erziehungsmuster und Verdrängung
1.4. Zusammenfassung der allgemeinen Aussagen
1.5. Transidenten, natürlicher Teil unserer Gesellschaft
1.5.1 Einteilung, hoffentlich keine Ab- oder Ausgrenzung
1.5.2 Transidenten und ihre Kindheit
1.5.3 Persönlichkeitsentwicklung und Gesellschaft
1.5.4 Das "Coming-out"
1.6. Transidenten und "Helfer"

2. Das Machbare

2.0. Ein Wort an Transidenten
2.1. Die soziale Integration
2.2. Rechtliche Möglichkeiten
2.2.1 Gesetzliche Regeln
2.2.2 Gesetzliche Spielräume
2.2.3 Gesetzliche Schranken
2.3. Medizinische Möglichkeiten
2.3.1 Hormonelle Behandlung
2.3.2 Chirurgische Maßnahmen
2.3.3 Heilmaßnahme oder Schönheitsoperation?
2.4. Hinweise auf aktuelle Informationen

3. Psychologische Begleitung und Behandlung

3.0. Analyse, Begleitung, Therapie - Grundsätzliches
3.1. Identität und Identitätsentwicklung
3.1.1 Lebensstrategie
3.1.2 Prägung und Verdrängung
3.1.3 Modifikation
3.2. Entwicklungsmodelle
3.2.1 Individuum und Konformismus
3.2.2 Individuum gegen Konformismus
3.3. Psychologie - Leistbares und Grenzen
3.3.1 Anamnese, der Weg zum ICH
3.3.2 Körperwahrnehmung
3.3.3 Realität und Spiegel
3.3.4 Akzeptanz und Veränderung
3.4. Transidentität - Probleme der Diagnose
3.5. Zusammenfassung

4. Eltern und Kinder

4.1. Rückblick
4.1.1 Was wir von Transidenten gehört haben
4.1.2 Was uns Experten sagen und verschweigen
4.1.3 Reflexionen durch die Gesellschaft
4.2. Erwartungen und Ängste von Eltern
4.2.1 Das vergessene Wissen
4.2.2 Wunschdenken und Realität
4.2.3 Verwandte und Nachbarn
4.3. Abschnitte der Erziehung
4.3.1 Ab in den Kindergarten
4.3.2 Der Übergang in die Schule
4.3.3 Beginn der Pubertät
4.4. Begegnung mit den Experten
4.4.1 Der Kinderarzt
4.4.2 Erzieher und Lehrer
4.4.3 Der Kindertherapeut - Schulpsychologe
4.5. Empfehlungen an die Eltern
4.6. Auftrag an Wissenschaft, Politik und gesellschaftliche Institutionen

5. Spielregeln

5.0. Probleme der begrifflichen Verwirrung
5.1. Arzt und Krankenkasse
5.1.1 Diagnose und Verordnung
5.1.2 Kostenübernahme
5.1.3 Mitwirkungspflicht
5.2. Sachverständiger und Gericht
5.2.1 Antragsverfahren
5.2.2 Das Gutachten

6. Standards of Care

6.0. Heilungsphantasien, für wen?
6.1. Standards der Begutachtung und Diagnose von Transidenten
6.1.1 Die Begutachtung
6.1.2 Die Diagnose
6.2. Standards der psychotherapeutischen Begleitung
6.2.1 Qualifikation des Therapeuten
6.2.2 Frequenz und Dauer der psychotherapeutischen Begleitung
6.2.3 Therapeutische Begleitung, Indikation und Begutachtung
6.3. Standards der Indikation somatischer Behandlungen
6.3.1 Indikation zur Hormonbehandlung
6.3.2 Indikation zu transformationschirurgischen Maßnahmen
6.4. Standards der somatischen Behandlung
6.4.1 Standards der Hormonbehandlung
6.4.2 Standards der chirurgischen Geschlechtsangleichung
6.5. Standards der sozialen Integration
6.5.1 Standards im Umgang mit Transidenten
6.5.2 Standards für das institutionalisierte Umfeld
6.5.3 Standards für das berufliche Umfeld
6.5.4 Abschlussbemerkungen

Anhang

Gesetze und Grundsatzurteile
Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
Personenstandsgesetz - Vorbemerkungen
Auszüge aus dem Personenstandsgesetz PStG
Freiwillige Gerichtsbarkeit (FGG) - Rechtspflegegesetz (RPflG) - Kostenordnung (KostO)
Gesetz über die Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit
Rechtspflegegesetz
Gesetz über die Kosten in Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit (Kostenordnung)
Erster Teil. Gerichtskosten
Zweiter Abschnitt. Gebühren in Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit
Zivilprozeßordnung
Grundsatzurteile
Vollzug der Personenstandsänderung nach § 8 TSG
Grundsatzurteil des Bayrischen Oberladesgerichtes
Abschlussbemerkung der Verfasserin:
Im Namen des Volkes
Einleitender Kommentar
wörtlich aus dem Urteil des BVG
Kommentar von Helma Katrin Alter, Köln
"Soziales Geschlecht"
Leitsätze aus Grundsatzurteilen
Urteile zum TSG
Urteile zum Behandlungsanspruch für gesetzlich Versicherte
Urteile zum Behandlungsanspruch für Privatversicherte
Literaturhinweise und Quellen:
Einrichtungen der Transidenten- und Intersexuellenbetreuung
Deutsche Gesellschaft für Transidentität und Intersexualität e.V.
Weitere Ansprechpartner, Gruppen und Vereine, sortiert nach Postleitzahlen:
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