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Deutsche
Gesellschaft für Transidentität
und Intersexualität e.V.
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Vielfalt der Geschlechter & ChristentumBei der Veranstaltung "Stadt der 1000 Fragen" im September 2003 in Berlin hat der katholische Moraltheologe Prof. Mieth aus Tübingen sinngemäss auf die Frage nach Geschlecht geantwortet:“ Es gibt nicht nur männlich und weiblich, es gibt viele verschiedene Geschlechter. Wir sind bisher jedoch nicht bereit dies zu akzeptieren.“ Unter Vielfalt der Geschlechter werden Begriffe genannt, wie z.B.: alles zwischen weibliche und männlich, Homo-,A-, Bi-, Hetero-, Inter-, Transsexualität, weder - noch und Transgender. Ob Identität oder sexuelle Orientierung, in beiden Fällen deuten Forschungsergebnisse der Berliner Humbold- und nun auch der Londoner Universität auf die pränatale (vorgeburtliche) Prägung hin. Beide Begriffe sind Teil der menschlichen Vielfalt und im Weiteren unter dem gemeinsamen Begriff Identität genannt. Die Entwicklung menschlichen Lebens ist Teil der Schöpfung Gottes. Gott schuf den Menschen nach Seinem Bild männlich und weiblich! 1. Mose Kapitel 1: Gott ist so vielfältig, dass Er in der Bibel mit vielen Namen genannt
wird. Jeder Name Gottes beschreibt eine Facette Seiner Persönlichkeit. Weiblich und männlich sind jeweils weite Bereiche, die sich zudem noch überschneiden, und sie haben eine gemeinsame Schnittmenge. Jeder einzelne Mensch hat seinen Platz dort irgendwo in diesem weiten
Bereich. Einige Menschen verunsichert diese Vorstellung, deshalb diese Feststellung: Gott ist aber ein Gott der vielfältigen Schöpfung! So ist eine naturbelassene Bergwiese mit einer Vielfalt an Wildblumen
Ausdruck Seiner wunderbaren Schöpfung. Gemeinsam mit der Schöpfung schuf Gott auch alle Gesetze und ist damit ebenso der Urheber der menschlichen Vielfalt. Jakobus Kapitel 4: Er schuf die Erbgesetzen in der Weise, dass sie eine grosse Vielfalt
des Menschen zulassen. Jeder Mensch ist einzigartig und unverwechselbar, und so auch in den „Büchern“ Gottes eingetragen. Offenbarung Kapitel 20: Die menschliche Vielfalt ist natürlich und keine Sünde!
Die heutige Forschung bringt erstaunliche Einblicke in die vorgeburtliche Entwicklung. So entdeckten die Forscher, dass das heranwachsende menschliche Leben sich in vielen Sequenzen immer wieder für eine weiblich oder männlich Entwicklung entscheiden muss. Die medizinische Forschung kennt inzwischen 7 Merkmale eines Menschen, die entweder weiblich oder männlich geprägt sein können. Diese Merkmale finden sich in körperlichen oder seelischen Bereichen, aber auch in der Struktur der Gene. Bei der Geburt wird unsere Identität auf Grund äusserer Merkmale
bestimmt. Menschen, die sich nicht im Einklang mit dieser Fremdbestimmung empfinden,
verspüren häufig das dringendes Bedürfnis ihre wahre Identität
zu suchen. Die meisten Menschen versuchen die ihnen zugewiesene und erwarteten Rolle auszufüllen. Dieses Verhalten verstärkt das Zugehörigkeitsgefühl, und das Wir - Gefühl gibt dann Halt. Die Suche nach der eigenen Identität steht im Einklang mit der Heiligen Schrift! Gott spricht von sich selber: Ich bin, der ich bin! 2.Mose Kapitel 3: Jesus Christus sagt sehr häufig: Ich bin, ... ! Gott ist der Urheber jeder Identität! Besonders in der Zeit der Pubertät stellen sich viele Teens die
Frage: „Wer bin ich?“
Patricia 2003
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www.dgti.org/
vielfalt_d_Geschlechter_Christentum.htm
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