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Willkommen bei der dgtiKöln, 22. Oktober 2000 Transgender (A) Transgender oder Die Frage nach geschlechtlicher Selbstbestimmung Die Medien haben das Thema Transgender neu entdeckt. GEO WISSEN widmet ein ganzes Heft (Nr. 26, August 2000) dem Titel "Frau & Mann" Alte Mythen, Neue Rollen. In den Talkshows aller Sender werden alte Beiträge wiederholt und neue aufgezeichnet und ausgestrahlt. Neue Bücher einer "neuen" Genaration von Transgender, überwiegend biographisch gehalten, sind auf dem Markt erschienen. Michaela Lindner ist mit ihrem Programm "Ich bin, wer ich bin" auf Tournee. Magazine haben das Thema Intersexualität aufgegriffen oder bereiten Sendungen dazu vor. Ein Teil der Transgender zeigt vor allem ein neues Selbstbewusstsein. Deutlich wurde dies im Zusammenhang mit der Diskussion über die "Eingetragene Partnerschaft", bei der natürlich auch das Problem der "nur" Namensgeänderten Transgender sichtbar wurde ("Heiratsverbot" und nun auch "Partnerschaftsverbot"?). Schon im Frühjahr gab es Anfragen des BMI an Experten zu dieser Problematik, und natürlich auch Antworten. Es wurde aber auch Lesben und Schwulenorganisationen klar, dass eine Befassung mit der "Transgenderproblematik" unumgänglich ist (siehe frühere Begrüßungsseiten im April und Mai). Das gesamte Kabinett der derzeitigen Bundesregierung ist mehr oder weniger stark sensibilisiert worden. Es ist mit einer "großen Anfrage" im Bundestag, zum Thema TRANSGENDER noch in diesem Jahr zu rechnen. Praktische Konsequenzen zeichnen sich bereits ab:
Nicht zuletzt durch die Projektgruppe "Geschlecht und Gesetz" wurde das TSG aus verschiedenen Blickwinkeln auf den Prüfstand genommen (siehe unsere Mitteilung im März 2000). So wurde z.B. vom BMJ eine Umfrage bei allen Gerichten, die für den Vollzug des TSG zuständig sind, eine Umfrage durchgeführt um u.a. darüber Auskunft zu erhalten, wie lange sich die Verfahren hinziehen. Der Rücklauf wurde uns, oder anderen Vertretungen der Transgender, nicht direkt zur Verfügung gestellt. Soviel wurde aber deutlich: Die Aussagen der Gerichte stimmen nicht mit den real erlebten Zeitabläufen überein. Das BMJ hat die Ergebnisse dem BMI, das für den Vollzug des TSG zuständig ist, zur Verfügung gestellt und es wurde uns mitgeteilt, dass von dort nun eine "Gegenbefragung" bei den einschlägigen Interessenvertretungen der Transgender durchgeführt werden soll. Es wird bei dieser Befragung eindeutig nur um das TSG gehen:
Es geht eindeutig bei der Befragung nicht um:
Diese Fragen sind zwar sehr wichtig, gehören aber auf eine "andere Baustelle", nämlich den Bereich des Gesundheitswesens und der Rehabilitation. (B) Nachlese "6. PSYCHOtherapietage Unter dem Leitthema "Bitte ganz ZWANG los", hatte ich Gelegenheit einen Vortrag zum Thema Transidentität und Intersexualität zu halten (ca. 20 min). Neben allgemeinen Fragen ging ich dabei vor allem auf Transgender "Entwicklungsmodelle", "Kariere" und "Chancen" ein. Das Zahlenmaterial, welches den Grafiken zu Grunde liegt, entstand in 6 Jahren Betreuungs- und Beratungsarbeit. In einem Seminar konnte ich die Methode der "Selbstanamnese, ein therapeutisches Werkzeug" vorstellen. Anleitung und Möglichkeiten/Grenzen der Methode liegen als vollständiger Text vor. (C) dgti aktuell 1. Beachten Sie bei allen Spenden und Zahlungen die neue Bankverbindung. Vergessen Sie nie den Verwendungszweck anzugeben.
2. Die Landesgeschäfts- und Beratungsstelle Niedersachsen ist, aus beruflichen und gesundheitlichen Gründen bis auf weiteres nur schriftlich erreichbar. Bitte haben Sie Verständnnis dafür, wir arbeiten alle ehrenamtlich für die dgti. 3. Die Informationen zum Ergänzungsausweis wurden aktualisiert und erweitert. Ebenso haben wir bei Ziele der dgti, über die Aussagen der Satzung hinaus, zur Frage der Mitgliedschaft und der Aufgaben der dgti Beiträge eingestellt. 4. Am 1. September haben zwei neue Beratungsstellen ihre Arbeit aufgenommen:
Eure Helma Katrin dgti e.V. Geschäftszeiten: Di. 19:00-22:00 h, Fr. 13:00-18:00 h frühere Begrüßungsseiten |




