24 | 04 | 2014

Willkommen bei der dgti


Köln, 16. Januar 2002
Köln, 27. Januar 2002
Köln, 30. Januar 2002

Transgender 
TransFrau - TransMann
Intersexuelle

(A) Fachgespräch: "Jenseits der zwei Geschlechter", Berlin im Januar 2002

Hinweis: Das im Folgenden angekündigte Fachgespräch muss wegen der Stammzellendebatte, die an diesem Termin stattfindet verschoben werden. Die dgti wird rechtzeitig informieren.

Am 30.01.2002 wird es in Berlin eine Anhörung mit Podiumsgespräch zum Thema Intersexualität geben. Die dgti wird, vertreten durch Helma Katrin Alter als Referentin, an dieser Anhörung teilnehmen. Uns ist klar, dass es Gründe für eine "Glatteiswarnung" gibt. Gerade deshalb ist es jedoch wichtig Flagge zu zeigen. Wertungen sollten hinterher erfolgen und nicht schon über "ungelegte Eier".

Es steht nun fest, dass das geplante Gespräch am 27. Februar 2002 stattfindet.

Alles Wissenswerte ist hier nachzulesen (das von der dgti veröffentlichte Programm des Fachgesprächs). Auch andere IS-Interessenvertretungen haben dazu Veröffentlichungen gemacht (wollten jedoch keine Querverweise um ihre Unabhängigkeit zu dokumentieren. Die dgti respektiert selbstverständlich solche Wünsche).

Gleichzeitig darf ich darauf hinweisen, dass nun die Stellungnahme der dgti zur Antwort der Bundesregierung auf die "Kleine Anfrage" der PDS vollständig ist. Dabei hoffe ich zu keinem Zeitpunkt aus den Augen verloren zu haben, dass jeder Mensch mit seinem Geschlecht geboren wird. Jede Festlegung oder Einengung ist kulturell bedingt, gleichgültig woher sie kommt, im Zweifelsfall sogar von Seiten des/der Betroffenen selbst. Näheres dazu also bei "Intersexualität".

(B) Das verordnete Geschlecht

ist ein 62 Minuten langer Dokumentarfilm von Oliver Tolmein und Bertram Rotemund, mit Michel Reiter und Elisabeth Müller. In dem Film geht es um Zwitter und Geschlechterpolitik in Deutschland. Die Premiere fand am 19. November um 21:15 Uhr im "Metropolis" in Hamburg statt.

Es lohnt sich in jedem Fall die extra zum Film eingerichtete Seite zu besuchen.

(C) In eigener Sache

Kein Mensch soll im letzten Augenblick der Verzweiflung allein sein. Aus diesem Grunde hat die dgti eine "Hotline" eingerichtet, für Menschen in größter seelischer Not. Sie ist nur für Fälle größter seelischer Not gedacht und sollte bitte nicht "mißbraucht" werden. Sie ist Tag und Nacht erreichbar, wobei ich aber anmerken muss, dass ich leider/Gott sei Dank, einen sehr festen Schlaf habe.

Notfall-Telefon: 0179 - 3748 990

Ab dieser Ausgabe sind die Seite SHG und Links zusammengefasst. Neu ist der direkte Zugang zum Thema Intersexualität. Wir tragen mit diesen Änderungen verschiedenen Wünschen und unserer Leistungsfähigkeit, bzw. deren Grenzen, Rechnung (siehe auch E).

Auch die dgti hat zum 1. Januar 2002 auf den Euro umgestellt. Dadurch ergeben sich folgende Änderungen:

1. Der Ergänzungsausweis kostet ab sofort EUR 10,00 
das bei zu legende Porto kostet EUR 1,12
2. Für die Info-Hefte sind der Anforderung Briefmarken im Werte von EUR 5 x 0,56 beizulegen,
zuzüglich EUR 1,53 für die Rücksendung.
3. Der obligatorische Obulus für eine Beratung beträgt ab sofort EUR 0,50

(D) TSG-Verfahren und seltsame Vorstellungen der Richter

Immer wieder ist es in der Vergangenheit zu seltsamen Vorstellungen von Richtern, im Zusammenhang mit der Annahme von Anträgen oder der Durchführung zu Verfahren nach TSG gekommen. Da wird die Antragsannahme z.B. abgelehnt, weil der Antragsteller in seinem Antrag oder der Anhörung nicht ausreichend darlegt, dass er schon seit mindestens drei Jahren im angestrebten Geschlecht lebt (das Gesetz verlangt jedoch nur das sichere Gefühl, ...). Oder der Richter sagt von sich aus, dass das Anliegen nicht glaubwürdig sei, da der Antragsteller doch erst vor 2 Jahren geheiratet hat, ... ein Kind gezeugt/geboren hat, ...

Ein weiterer Streitpunkt ist z.B., dass der Richter behauptet Bescheinigungen, medizinisch/psychologische Berichte der behandelnden Ärzte seien nur wie Zeugenaussagen zu bewerten. Behandelnde Psychologen oder Ärzte kommen deshalb als Gutachter auch nicht in Frage. Wohl gemerkt, nicht alle Gerichte verfahren so, aber es kommt immer wieder zu solchen seltsamen Aussagen.

Die dgti kann nun erstmals ein Urteil eines Landgerichtes veröffentlichen, in dem das Amtsgericht zur Eröffnung eines Verfahrens nach TSG verpflichtet wird, und zwar nach § 8 mit Vorabentscheid nach § 9 TSG, was das AG zunächst auch ablehnte.

Weitere Informationen sind auf unserer juristischen Seite zu finden. Hinweise über Verfahrensvoraussetzungen und Muster für Antragstellungen unter "Erste Hilfe" und dort in der Broschüre "Praktisches".

(E) SHGs, Nationale und internationale Links

Auf Grund des hohen Arbeitsaufwandes und der Tatsache, dass die dgti viele Links in den letzten Monaten nicht mehr überprüfen und aktualisieren konnte, schließen wir uns dem Angebot http://links.transmann.de an. Unsere eigenen Links (letzter geprüfter Stand Ende 1999) sind mit diesem Update nicht mehr online. Nationale Links finden sich auf der Seite der SHG.

Eure
Helma Katrin Alter

dgti e.V.
Godorfer Hauptstr. 60
50997 Köln
Tel./Fax: 02236 - 839018
mail to Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Geschäftszeiten: Di. 19:00-22:00 h, Fr. 13:00-18:00 h

Bankverbindung
Empfänger: dgti e.V. Köln
Konto: 583 922 008, BLZ: 371 600 87
Kölner Bank e.G.

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