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Sozialversicherungsausweis
Fragebogen zum Sozialversicherungsausweis
der verschiedenen Sozialversicherungsträger wie
BfA, LVA und anderer
Rücksendung an
Abs.: .........................................................
dgti e.V.
c/o Helma Katrin Alter
Godorfer Hauptstr. 60
50997 Köln
Bitte füllen Sie diesen Fragebogen vollständig und entsprechend
Ihres persönlichen
Wissens / der Ihnen bekannten Dienstanweisungen aus. Sie beraten täglich
Menschen,
die Teil unseres Sozialwesens sind und tragen dabei Verantwortung im doppelten
Sinne:
Ratsuchende und Antragsteller glauben Ihrer Kompetenz, Sie selbst glauben
Ihren
Auftraggebern/Vorgesetzen. Es ist wichtig für diese Befragung und
das Ziel, die
gesellschaftliche Kompetenz zu fördern, dass Sie den Fragebogen nach
Ihrem
Wissen ausfüllen. Wenn Sie dies nach bestem Wissen und Gewissen tun
hat dies
keinerlei arbeitsrechtliche Konsequenzen für Sie. Die einzige Konsequenz
die zu
erwarten ist besteht in der Verbesserung der Position zwischen Beratenen/Antragsstellern
und den Verantwortlichen der Rentenversicherungsträgern.
Dieser Fragebogen ist selbstverständlich auch den leitenden Verantwortlichen
Ihrer öffentlich
rechtlichen Behörde/Einrichtung zur Vorlage gebracht worden. Wichtig
sind jedoch Ihre ganz
persönlichen Antworten, um ein Bild von der derzeitigen Lage für
die Sozialgemeinschaft und
den einzelnen Versicherten zu bekommen.
Der Fragebogen ist in vier Bereiche eingeteilt:
1. Allgemeine Rechte und Pflichten eines Bürgers der Bundesrepublik
Deutschland
2. Rechte und Pflichten des Arbeitgebers
3. Rechte und Pflichten des Arbeitnehmers
4. Aufgaben und Pflichten des Rentenversicherungsträgers
1. Allgemeine Rechte und Pflichten eines Bürgers der Bundesrepublik
Deutschland
(a) Ist es richtig, dass für alle Bürger der
Bundesrepublik Deutschland (BRD) das Grundgesetz
und die allgemeinen Menschenrechte uneingeschränkte Gültigkeit
haben?
( ... ) ja
( ... ) nein
wenn nein; Begründung: .............................................................................................................
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(b) Ist es richtig, dass für alle Bürger der
BRD der Artikel 1 GG: „Die Würde des Menschen ist
unantastbar“ Gültigkeit hat?
( ... ) ja
( ... ) nein
wenn nein; Begründung: .............................................................................................................
..................................................................................................................................................
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(c) Ist es richtig, dass für alle Bürger der
BRD der Artikel 2 GG: „Jeder Mensch hat das Recht auf
freie Entfaltung der Persönlichkeit“ Gültigkeit hat?
( ... ) ja
( ... ) nein
wenn nein; Begründung: ..............................................................................................................
................................... ...............................................................................................................
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(d) Ist es richtig, dass für alle Bürger der
BRD der Artikel 3 GG: „Niemand darf wegen seines
Geschlechtes, ... bevorzugt oder benachteiligt werden“ Gültigkeit
hat?
( ... ) ja
( ... ) nein
wenn nein; Begründung: ...............................................................................................................
..................................... ..............................................................................................................
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(e) Ist es richtig, dass eine Einschränkung dieser
Grundrechte durch Gesetz oder auf Grund eines
Gesetzes nur zulässig ist, wenn diese Einschränkung allgemein
gültig ist und nicht nur für Einzelfälle
gilt (Art. 19 GG)?
( ... ) ja
( ... ) nein
wenn nein; Begründung: ...............................................................................................................
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Auf weitere Fragen im Sinne des Grundgesetzes und der allgemeinen Menschenrechte
soll hier
verzichtet werden, da diese im Zusammenhang mit der Rentenversicherungspflicht
und der Verwaltung
von Rentenversicherungskonten ohne oder nur von geringer Relevanz sind.
2. Rechte und Pflichten des Arbeitgebers
(a) Ist es richtig, dass ein Arbeitgeber verpflichtet
ist sich davon zu überzeugen, dass ein Arbeitnehmer
sozialversichert ist oder er verpflichtet ist ihn bei der Sozialversicherung
anzumelden?
( ... ) ja
( ... ) nein
wenn nein; Begründung: ..................................................................................................................
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(b) Ist es richtig, dass ein Arbeitgeber für sozialversicherungspflichtige
Arbeitnehmer die Leistungen des
Arbeitgebers und auch die des Arbeitnehmers an die Sozialversicherung
zwingend abzuführen hat?
( ... ) ja
( ... ) nein
wenn nein; Begründung: ....................................................................................................................
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(c) Ist es richtig, dass ein Arbeitgeber verpflichtet
ist sich durch die Vorlage des Sozialversicherungsaus-
weises davon zu überzeugen, dass der Arbeitnehmer sozialversichert
ist?
( ... ) ja
( ... ) nein
wenn nein; Begründung: .....................................................................................................................
.................................... ....................................................................................................................
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(d) Ist es richtig, dass ein Arbeitgeber weder verpflichtet
noch berechtigt ist sich durch in Augenschein-
nahme davon zu überzeugen, dass die Angabe der Geschlechtskennziffer
im Sozialversicherungsausweis
mit dem Genitalbild des Ausweisinhabers übereinstimmt?
( ... ) ja
( ... ) nein
wenn nein; Begründung: ....................................................................................................................
..................................... ..................................................................................................................
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(e) Ist es richtig, dass ein Arbeitgeber verpflichtet
ist sich bei Beschäftigungsverhält-nissen, die eine
Mitführungspflicht des Sozialversicherungsausweises mit Passbild
fordern, davon zu überzeugen, dass
das Erscheinungsbild im Ausweis mit dem Erscheinungsbild des Arbeitnehmers
übereinstimmt?
( ... ) ja
( ... ) nein
wenn nein; Begründung: ...................................................................................................................
..................................... ..................................................................................................................
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3. Rechte und Pflichten des Arbeitnehmers
(a) Ist es richtig, dass ein sozialversicherungspflichtiger
Arbeitnehmer Anspruch darauf hat, dass er vom
Arbeitgeber eine Bescheinigung darüber erhält, in welcher Höhe
dieser Rentenversicherungsbeiträge
einbehalten und an den Rentenversicherungsträger abgeführt hat?
( ... ) ja
( ... ) nein
wenn nein, Begründung:
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(b) Ist es richtig, dass der Arbeitnehmer in gutem Glauben
davon ausgehen darf, dass der Arbeitgeber
die Beiträge tatsächlich abführt, ohne dass ihm Nachteile
entstehen, wenn dies der Arbeitgeber nicht tut?
( ... ) ja
( ... ) nein
wenn nein, Begründung:
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(c) Ist es richtig, dass bei Arbeitsverhältnissen,
bei denen der Arbeitgeber alleine zur Zahlung der
Sozialversicherungsbeiträge verpflichtet ist, für den Arbeitnehmer
die Lohnbescheinigung als Nachweis
für seine Rentenversicherung gilt und ihm keine Nachteile entstehen,
wenn der Arbeitgeber die Beiträge
nicht abgeführt hat?
( ... ) ja
( ... ) nein
wenn nein, Begründung:
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(d) Ist es richtig, dass ein Arbeitnehmer verpflichtet
ist, bei Beschäftigungsverhältnissen, die ein Mitführen
des Sozialversicherungsausweises mit Passbild erfordern, ein Passbild
zu verwenden das seinem
Erscheinungsbild entspricht?
( ... ) ja
( ... ) nein
wenn nein, Begründung:
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(e) Ist es richtig, dass der Inhaber eines Sozialversicherungsausweises
verpflichtet ist wesentliche
Änderungen seines Status, z.B. Namensänderung durch Heirat oder
Gerichtsbeschluss – Änderung
seines Geschlechtes, unaufgefordert mit entsprechendem Nachweis dem Rentenversicherungsträger
anzuzeigen?
( ... ) ja
( ... ) nein
wenn nein, Begründung:
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(f) Ist es richtig, dass Änderungen durch Scheidung
von Amtswegen durch das zuständige Familien-
gericht veranlasst werden und dem Arbeitnehmer eine Mitwirkungspflicht
gegenüber dem Gericht,
nicht dem Rentenversicherungsträger, zukommt?
( ... ) ja
( ... ) nein
wenn nein, Begründung:
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(g) Ist es richtig, dass der Sozialversicherte selbst
verpflichtet ist, bei Rentenauskünften deren
Richtigkeit zu prüfen und/oder bei Unstimmigkeiten den Nachweis für
zu berichtigende Angaben
zu erbringen?
( ... ) ja
( ... ) nein
wenn nein, Begründung:
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4. Aufgaben und Pflichten des Rentenversicherungsträgers
(a) Ist es richtig, dass der Rentenversicherungsträger
verpflichtet ist für jeden gemeldeten Sozialver-
sicherungspflichtigen Arbeitnehmer ein Rentenkonto mit einer nur diesem
Konto zugeordneten
Versicherungsnummer zu führen hat?
( ... ) ja
( ... ) nein
wenn nein, Begründung:
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(b) Ist es richtig, dass bei erstmaliger Aufnahme einer
versicherungspflichtigen Tätigkeit die Anmeldung
in der Regel vom Arbeitgeber des Versicherten oder von der gesetzlichen
Krankenkasse des
Versicherten erfolgt?
( ... ) ja
( ... ) nein
wenn nein, Begründung:
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(c) Ist es richtig, dass es nicht zu den Aufgaben der
Rentenversicherungsträger gehört sich durch Einsicht
in das Geburtenbuch davon zu überzeugen, dass die Angaben passrechtlichen
Vorgaben entsprechen?
( ... ) ja
( ... ) nein
wenn nein, Begründung:
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(d) Ist es richtig, dass es nicht zu den Aufgaben des
Rentenversicherungsträgers gehört dafür zu sorgen,
dass Beiträge für den Sozialversicherten regelmäßig
und in der richtigen Höhe abgeführt werden, sondern
dass dies Aufgabe des Versicherten ist?
( ... ) ja
( ... ) nein
wenn nein, Begründung:
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(e) Ist es richtig, dass der Rentenversicherungsträger
lediglich verpflichtet ist, wenn offensichtliche
Unstimmigkeiten oder Lücken im Rentenkonto auffällig werden,
den Versicherten aufzufordern sich um
die Berichtigung dieser Unstimmigkeiten selbst zu kümmern und die
nötigen Nachweise für Änderungen
zu erbringen?
( ... ) ja
( ... ) nein
wenn nein, Begründung:
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(f) Ist es richtig, dass seit Einführung der Sozialversicherungspflicht
die Ungleichbehandlung von Männern
und Frauen durch entsprechende Gesetzgebung praktisch beseitigt ist, mit
der natürlichen Ausnahme für
gebärende Menschen?
( ... ) ja
( ... ) nein
wenn nein, Begründung:
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(g) Ist es richtig, dass auch im Rentenrecht die Gleichstellung
von Mann und Frau lückenlos umgesetzt ist?
( ... ) ja
( ... ) nein
wenn nein, Begründung:
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(h) Ist es richtig, dass auch der Rentenversicherungsträger
die Pflicht hat jegliche geschlechtliche
Diskriminierung zu unterlassen, in Wort und Schrift ebenso wie auch im
Vollzug der Ausgabe von
Sozialversicherungsausweisen?
( ... ) ja
( ... ) nein
wenn nein, Begründung:
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(i) Ist es richtig, dass das sog. „Transsexuellengesetz“,
als Sondergesetz des Personenstandsrechtes,
für nachgeordnete Behörden kein Erlaubnisgesetz sondern ein
Verpflichtungsgesetz ist?
( ... ) ja
( ... ) nein
wenn nein, Begründung:
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(j) Ist Ihnen bekannt, dass die Angabe des Geschlechtes
in den Personenstandsbüchern nur noch dann
eine relevante Rechtsbindung hat, wenn die Person eine Ehe oder Eingetragene
Lebenspartnerschaft
eingehen will?
( ... ) ja
( ... ) nein
wenn nein, Begründung:
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Ich bedanke mich ausdrücklich nochmals dafür, dass Sie sich
der Mühe unterzogen haben die Fragen
zu lesen und zu beantworten. Dem Kenntnisstand der dgti und ihrer Mitarbeiter
entsprechend müssten
Sie alle Fragen mit „ja“ beantwortet haben. Wenn dies nicht
so ist, dann haben Sie einen wesentlichen
Beitrag dazu geleistet, dass wir unseren Informationsstand, mit dem wir
Ratsuchende psychosozial
beraten und betreuen, anpassen und korrigieren können. Dies ist im
Sinne aller Menschen der Sozial-
gemeinschaft wichtig.
Köln, 02.01.2005
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