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Deutsche
Gesellschaft für Transidentität
und Intersexualität e.V.
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Köln, 20. April 2001, ergänzt am 2. Mai 2001 Transgender
Als 1873 das Bürgerliche Gesetzbuch, mit allen notwendigen Rahmengesetzen geschaffen wurde, begann das eigentliche "Drama" für Transgender - Transfrauen, Transmänner und Intersexuelle. Ohne von Seiten des Gesetzgebers irgendwo zu definieren was Geschlecht ist, wurde festgeschrieben, dass es nur männlich und weiblich gibt. Gleichzeitig gab der Gesetzgeber die Verantwortung, wer denn nun Mann oder Frau sei bzw. sich dahin entwickelt an die Experten ab. Leider hat die Natur jedoch vergessen die deutschen Gesetze zu lesen oder sich bei den Experten "schlau zu machen". Nach wie vor werden Transgender geboren und sind, von wenigen Ausnahmen abgesehen, zunächst gesund. Sie werden erst durch den Zuordnungszwang krank gemacht, da sie sich, im Rahmen der kulturellen, sozialen und medizinischen Zuordnung nicht frei und "normal" entwickeln können. Es ist unter diesem Gesichtspunkt eine hervorragende Leistung der Natur, oder der Schöpfung, wenn trotzdem so viele Transgender gesund bleiben. Das Wissen der Experten wurde jahrzehntelang ungeprüft in der Ausbildung von Medizinern und Psychologen einfach weitergegeben. Transgendern und ihren Eltern blieb in der Regel nichts anderes übrig, als sich auf die Aussagen der Fachleute zu verlassen. Die Betroffenen aber wurden um das Recht der freien Entfaltung der Persönlichkeit, wie es das Grundgesetz garantiert, jedoch betrogen - und niemand fühlte sich dabei schuldig. Es scheint sogar so zu sein, dass sich das Gegenteil verfestigt hat. Auf eine kleine Anfrage der PDS an die Bundesregierung wurde dieser geantwortet. So weit mir aus der Antwort bereits Teile zur Verfügung stehen ist der Haupttenor: Zum Wohle des Kindes und einer gesunden Entwicklung der Geschlechtsidentität ist eine eindeutige Zuweisung, nach dem Stand der medizinischen Wissenschaft erforderlich. Es ist notwendig, dass Kinder eindeutig männlich oder weiblich aufwachsen und vor allem in der Erziehung der einmal gefasste Beschluss der Zuweisung konsequent durchgehalten wird. Diese Antwort kann und wird nicht unwidersprochen stehen bleiben. Wer uns zum Thema "Geschlechtszuweisung und Probleme damit" Beiträge schicken will sollte sie als rtf-Datei an die dgti schicken. Wir bleiben an den Themen und werden unter Gender-Politik weiter berichten.
Vom 14. - 19. Mai 2001 wird die Es handelt sich um Arbeitsbesuche zum Thema Transgender, im weitesten Sinne. Fest steht bereits für Hamburg:
Bremen:
Weitere Termine sind in Planung. Wer Fragen oder Anregungen dazu hat, wer ein Gespräch wegen seiner Probleme sucht, wer ... schreibe bitte eine Mail an mich, mit Kennwort "Bremen" oder "Hamburg".
Am 1. Mai 2001 wird es in Köln zu einem Gespräch über Transgender in der Selbständigkeit und Führungspositionen kommen. Uns gibt es auch in diesen Bereichen und nicht nur im "Rotlicht" oder sozialen Abseits. Die dgti wird eine Plattform einrichten, in der sich auch Hochqualifizierte und Verantwortliche in Führungspositionen austauschen und gegenseitig helfen und stützen können. Dieses Forum wird nicht unter Ausschluss der Öffentlichkeit stehen, sondern ganz bewusst diese auch suchen, um klar zu machen, dass wir sehrwohl ein leistungsfähiger und "normaler" Teil dieser Gesellschaft sind. Eure
dgti e.V. Geschäftszeiten: Di. 19:00-22:00 h, Fr. 13:00-18:00 h
frühere Begrüßungsseiten
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www.dgti.org/
fst0104b.htm
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