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Deutsche
Gesellschaft für Transidentität
und Intersexualität e.V.
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Köln, 20. Februar 2001 Transgender
Nachtrag - Köln, 11. März 2001 zu (C): mit der Aktualisierung der Rubrik Genderpolitik wurde begonnen. Es ist noch nicht die versprochene Stellungnahme der dgti zum TrGG, jedoch vieles Klärende zur PGG und ihrer Arbeit, z. B. Tagebuch der Arbeitsabläufe.
1. Ein Fernsehteam, öffentlich-rechtlicher Sender, sucht Intersexuelle unnd Eltern von Intersexuellen für einen soliden Aufklärungsbeitrag. Sie wollen damit auch erreichen, dass "die Mauer des Schweigens" durchbrochen wird. Wir regen uns auf, dass in anderen Ländern Mädchen beschnitten werden und haben keine Ahnung davon, was teilweise mit unseren Neugeborenen und Klienkindern geschieht, wenn sie nicht der Norm männlich oder weiblich entsprechen. Im Namen der dgti distanziere ich mich aber ausdrücklich von Unterstellungen, dass medizinisch sinnvolle und notwendige Hilfe zu unterbleiben hätte. Diese Behauptung lässt sich auch nicht aus dem Entwurf des TrGG ableiten. 2. Auf der homepage der VIVA
laufen einige Befragungen, die bisher zu wenig beachtung finden. Unter
anderem führt ein Medizinstudent im letzten Studienjahr eine Befragung
durch "Wieviel Körper braucht der Mensch", die sich vor
allem an bereits operierte Transgender wendet und bei der VIVA online
ausgefüllt werden kann. Herr K. Megerle will mit dieser Studie, die
in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Plastische Chirurgie am Krankenhaus
Rechts der Isar in München durchgeführt wird, an einem bundesweiten
Nachwuchs-Forschungswettbewerb teilnehmen. 3. Wir suchen nach wie vor dringen Psychologen und Psychotherapeuten, die bereit sind Transmänner und Transfrauen auf ihrem Weg zu begleiten, nach wie vor vor allem in Hessen, aber nicht nur dort. Meldungen bitte an die dgti.
In Nummer 5.2 der allgemeinen Verwaltungsvorschriften zur
Durchführung des Passgesetzes (Bekanntmachung der Neufassung im Gemeinsamen
Ministerialblatt vom 21. September 2000, Seite 587, ISSN 0939-4729, findet
sich die Anweisung für Transsexuelle auf Wunsch einen vorläufigen
Reisepass mit einer Geltungsdauer von 5 bis zu 10 Jahren auszustellen.
Die dgti wird im Laufe des Monat März eine zusammenfassende
eigene Stellungnahme zum Entwurf des Transgendergesetzes und der bisherigen
"lebhaften" Diskussion veröffentlichen. Neben soliden Beiträgen
kamen bisher sehr viele Schnellschüsse, Schmollendes, Ausdruck von
Beleidigtsein und kurzsichtige Kommentare, die auch Verwechsungen zwischen
Gesundheitswesen und Personenstandsrecht brachten. Eure
dgti e.V. Geschäftszeiten: Di. 19:00-22:00 h, Fr. 13:00-18:00 h
frühere Begrüßungsseiten
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www.dgti.org/
fst0102.htm
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