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Deutsche
Gesellschaft für Transidentität
und Intersexualität e.V.
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Köln, 27. Mai 2000 Transgender
Transgender in aller Munde 1. Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen will sich in einem internen Ausschuss demnächst des Themas annehmen. Federführend für die Kontakte ist auf Seiten der Transgender z.Z. der Transmann e.V. Federführung sollte aber nicht mit "Alleinanspruch" verwechselt werden. Auch die dgti arbeit dem Transmann zu, jeder andere Mitstreiter aus der "Deutschen Szene" (welch schrecklicher Begriff) ist aufgerufen sich zu melden, wenn er/sie "nicht nur melken, sondern auch füttern will". 2. Die Bundesversammlung der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen hatte nun auch die Transgenderresolution vorliegen, die von den SCHWUSOS in Stuttgart bereits angenommen wurde. Der Bundesvorstand der AsF wurde beauftragt sich mit der Thematik zu beschäftigen. 3. Die PDS beabsichtigt im Herbst dieses Jahres eine Anfrage an den Deutschen Bundestag zu stellen, mit dem Hintergrund "Transsexuellengesetz TSG - 20 Jahre" - Ist es in seinem Inhalt und seiner Anwendung mit der Verfassung, in der heute gültigen Form, noch vereinbar? - Muss das TSG durch ein anderes Gesetz abgelöst werden? Die PDS kennt auch die Bemühungen der Projektgruppe "Geschlecht und Gesetz", die ein Transgendergesezt TrGG zur Zeit erarbeitet. 4. Die Projektgruppe "Geschlecht und Gesetz" wird auf sehr konstruktive Art und Weise inzwischen auch von der Intersexuellenbewegung, soweit sie organisiert ist, unterstützt. 5. Am 20. Mai 2000 trafen in Dublin, Republik Irland, Transgender zusammen um über eine Vorlage und die Notwendigkeit eines Gesetzes zu sprechen. Als Basis liegt der Gruppe die Übersetzung des deutschen TrGG-Entwurfes vor. Auf Empfehlung der dgti wurde das alte TSG als Vorlage verworfen.
Nun noch ein Hinweis in eigener Sache:
Nochmals der Aufruf für
Niedersachsen: In den letzten Monaten häufen sich
Anfragen wegen sexueller Nötigung durch Sachverständige gegenüber
Transsexuellen bei Verfahren zur Namensänderung nach TSG. Die Methoden
sind nicht neu. Neu ist jedoch, dass TransFrauen und TransMänner
den Mut haben sich gegen derartige Übergriffe zu wehren. Gleichzeitig
besteht aber die Angst bei Transgender, dass Selbstbewußtsein im
Gutachten negativ gegen den Antragsteller/die Antragstellerin verwendet
wird. So kommt es zu Duldung unter Protest oder der Bitte, dass wir uns
für Transgender in Niedersachsen einsetzen.
dgti e.V. Geschäftszeiten: Di. 19:00-22:00 h, Fr. 13:00-18:00 h frühere Begrüssungsseiten
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www.dgti.org/
fst0005.htm
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