Beratungsstelle Köln wegen Umzug geschlossen
Die Beratungsstelle Köln ist ab sofort geschlossen, da Katrin Alter nach Nürnberg umzieht. In dringenden Fällen kann sie weiterhin über das Notfalltelefon der dgti 0179 - 3748 990 erreicht werden.
Für Beratungen wenden Sie sich bitte an unsere anderen Beratungsstellen.
Die Ausstellung von dgti-Ausweisen ist davon nicht betroffen. Anträge für Ergänzungsausweise bitte ab sofort an folgende Adresse senden:
dgti e.V.
c/o H.K. Alter
Sulzbacher Str. 43
90489 Nürnberg
Am 19.6.2009 war es soweit: Das Forum der dgti beendet seine Testphase und steht nun offiziell allen Ratsuchenden offen. Dieses Forum bietet allen Interessierten eine Plattform, von transpolitischen Fragen bis zu persönlichenen Problemen alle trans-relevanten Dinge zu diskutieren.
Ein spezieller Service dieses Forums besteht darin, dass sich mindestens einmal am Tag eine Beraterin der dgti um das Forum kümmern wird, so dass sicher gestellt ist, dass alle Fragen in diesem Forum kompetent beantwortet werden; was aber natürlich den Austausch der Nutzer_innen untereinander nicht einschränken soll.
Das Forum findet sich künftig als Eintrag im linken Menü der Homepage der dgti. Zur Zeit liegt das Forum noch aus technischen Gründen auf der Domain dgti.uscreen.net, das soll sich im Laufe der nächsten Tage noch ändern.
Jeder Interessierte ist willkommen. Wir weisen jedoch auf zwei Dinge schon hier hin: Erstens erwarten wir Respekt vor den Lebensentwürfene anderer Menschen, auch vor solchen, für die man persönlich eventuell kein Verständnis hat, und zweitens, die Partnersuche ist in diesem Forum unerwünscht. Das betrifft ganz explizit auch Männer, die auf der Suche nach einer "Frau mit dem gewissen Etwas" o.Ä. sind.
Wir wünschen allen viel Spaß bei der Nutzung dieser neuen Plattform und erhoffen uns hierdurch einen noch leichteren Zugang zu den Hilfsangeboten der dgti geschaffen zu haben.
Miniatur-Änderung des TSG
19.6.09: Der deutsche Bundestag hat heute das Gesetz zur Änderung des Transsexuellengesetzes (Transsexuellengesetz-Änderungsgesetz) beschlossen. Dieses Gesetz setzt lediglich das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes vom 27. Mai 2008 um, welches den Scheidungszwang für die Personenstandsänderung aufhob.
Darüber hinausgehende, und mehr als notwendige Änderungen am TSG wurden nicht vorgenommen. Zwar hatte das Bundestministerium des Inneren noch versucht, mit einem eigenen Entwurf eine vollständige Neufassung durchzudrücken, jedoch war das freundlichste, was man von diesem Entwurf sagen konnte, daß er guten Willen zeige, jedoch an der Realität leider völlig vorbeginge. Und selbst dieser gute Wille wurde von vielen bezweifelt. Mehr dazu unten auf dieser Seite.
Jedoch äußerten alle Fraktionen des Bundestages, daß sie sich der Notwendigkeit einer weitergehenden Änderung des TSGs bewußt seien, und diese in der nächsten Legislaturperiode angehen wollten. Wir werden unsere Leser auf dem Laufenden halten, und auch noch einen ausführlicheren Bericht über die heutigen Änderungen veröffentlichen.
Wichtige Ergebnisse der Mitgliederversammlung der dgti vom 12. - 14. Juni 2009
18.6.09: Am vergangenem Wochenende trafen sich fast alle Mitglieder der dgti in Goslar. Hierbei ging es im Wesentlichen um die Zukunft der dgti.
Neben dem Hauptthema der Verbesserung der internen Arbeitsstruktur musste auch ein neuer Vorstand gewählt werden. [mehr]
Das TSG wackelt
Es ist so weit. Die Bundesregierung, vertreten durch das Bundesministerium
des Inneren (BMI), steht unter Zugzwang. Durch das Urteil
des Bundesverfassungsgerichtes vom 27.05.2008 wurde der Regierung und
dem Parlament eine Frist vorgegeben bis zum 01.08.09 eine mit dem Grundgesetz
vereinbare Neuregelung im TSG zu schaffen. Mehr
dazu hier
Das Bundesministerium des Inneren hat am 8.4.2009
diversen Gruppen und Personen einen Entwurf für ein "Transsexuellenrechtsreformgesetz"
zugesandt, welches das alte TSG von 1980 ersetzen soll. (Entwurf
– Anschreiben
– beide im PDF-Format)
Neben der Festschreibung bereits durch Gerichtsurteile erreichter Verbesserungen,
die natürlich positiv ist, enthält der Entwurf aber nur genau
eine weitere Verbesserung, und die ist marginal: Gerichte seien zukünftig
verpflichtet, eine Bescheinigung über eingegangene TSG-Anträge
auszustellen. Darüber hinaus enthält das Gesetz aber etliche
massive Verschlechterungen, und keine der seit Jahren geforderten Verbesserungen.
Nach 29 Jahren TSG und 9 Jahren Reformbemühungen eine sehr schwache
Leistung!
Ein umfangreiches Positionspapier der dgti
zu Gesamtproblematik der zu ändernden Gesetzgebung finden sie hier.
Dort sind noch einmal alle Punkte zusammegefasst, welche am jetzigen
TSG reformbedürftig sind.
Eine ebenso umfangreiche direkte Antwort auf
den Entwurf des Innenministeriums findet sich hier.
Beratungs- und Informationsstellen der dgti
Das Netz der Beratungsstellen
der dgti konnte in den letzten Monaten erweitert werden und wurde aktualisiert.
Andrea Cremer hat eine Beratungsstelle
in Möhnesee eröffnet, die sich auch speziell an intersexuelle
Menschen richtet.
Wichtige Artikel auf www.dgti.org
Zahlenspiele: Wie viele Transmenschen gibt es eigentlich
in Deutschland? Man muß davon ausgehen, daß die lange genannte
Zahl von 7000 mindestens um den Faktor 10 zu kurz gegriffen ist. Wie
kommen solche Zahlen zustande, und hat vielleicht jemand ein Interesse
daran, die Zahlen möglichst klein zu halten? Lesen
sie hier weiter ...
Zur Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, welche das Scheidungsgebot
für unwirksam erklärte, und zur dabei geforderten Reform des
TSG: Was bleibt vom
TSG noch übrig? ein Kommentar von Helma Katrin Alter
Aufklärung
Patient - Handlungsempfehlung für den Hausarzt
Fragen der Behandlung
(wichtige Hinweise zur Differentialdiagnose für Ärzte und
Patienten) 30.01.2004
Transgender und die Gesundheitsreform (die Regelung für
chronische Krankheiten) 30.01.2004
Das Recht auf Identität - ein Menschenrecht!? 29.07.2003
Auch Babys haben Menschenwürde 20.06.2003
Begutachtungsrichtlinien des MDK Nordrhein 10.4.2003
Frühere Begrüßungsseiten
Wir möchten wieder einmal darauf hinweisen, dass wir in
der Rubrik frühere Begrüßungsseiten
die direkten, internen Links zu den jeweiligen Schwerpunktthemen bereit
halten.